Mitgliederversammlung Schutzgemeinschaft Ramersdorf
Bettina Rubow • 22. Juli 2022
Bericht der Vorsitzenden zur Mitgliederversammlung am 29. Juni 2022
Ensembleschutz der Siedlung am Loehleplatz
Mitten in der Pandemie konnten wir unseren bis dato größten Erfolg feiern: einen umfassenden Ensembleschutz der Siedlung am Loehleplatz. Bereits Ende 2019 kam uns zu Ohren, dass der besitzende Wohnungsverein 1899 e.V. plante, die Reihenhäuser aus den 1930er Jahren, die an der Führichstraße hinter einer Reihe stattlicher Bäume stehen, abzureißen und durch einen fünfstöckigen Neubauriegel samt doppelstöckiger Tiefgarage zu ersetzen. Der schönste und vor allem auch kühlste Abschnitt der gesamten Führichstraße würde wegfallen. Auch im Kerngebiet um den Loehleplatz sollten alle Häuser, die nicht ensemblegeschützt waren, weichen.
Gemeinsam mit den Nachbarn vor Ort setzten wir alle Hebel in Bewegung, die uns einfielen. Wir schrieben Briefe, entwarfen eine Postkarte, telefonierten mit Politikern und Denkmalbeauftragten, informierten die Zeitung und führten immer wieder Interessierte durch dieses einzigartige Münchner Kleinod. Vor allem machten wir den Denkmalschutz darauf aufmerksam, dass die Siedlung am Loehleplatz offensichtlich nicht ausreichend geschützt war. Dann erreichte uns vor einem guten Jahr die schöne Nachricht, dass das gesamte Gebiet komplett ensemblegeschützt wird. Hallelujah.
Diese gute Nachricht konnten wir dann am 9. Oktober mit den Anwohnern und vielen weiteren Teilnehmern aus Ramersdorf, aber auch aus anderen Stadtteilen bei unserem Herbstfest am Loehleplatz feiern.
Dank an Christoph Randl und Karl-Heinz Ziegler, die Anwohner Christine und Guillaume Génot, Gabi Hager, Silvia Zeussel, Frau Eckenweber und viele andere. Aber auch – stellvertretend für weitere Politiker und Denkmalschützer, die in dieser Sache auf unserer Seite standen – an Robert Brannekämper, Sabine Weigand und Karin Dengler-Schreiber, die stellvertretende Vorsitzende des Bayerischen Landesdenkmalrats.
Leute mit Macht und Geld erreichen viel, gerade wenn’s ums Bauen geht, aber auch Bürgerinnen und Bürger können was bewegen, wenn sie sich frühzeitig zusammentun.
Der Wohnungsverein 1899 e.V., begabt in Mauschelei, tut allerdings so, als wäre nichts geschehen. Frei werdende Reihenhäuser in der Führichstraße werden, obwohl jetzt die gesamte Zeile denkmalgeschützt ist, nicht an Vereinsmitglieder vergeben, sondern befristet aushäusig vermietet. Das darf der Verein satzungsgemäß, wenn er den Abriss plant. Doch den Abriss planen kann er angesichts des Ensembleschutzes nicht. Planen heißt nicht wollen. Der Wohnungsverein will aber nach wie vor abreißen, das scheint die Botschaft zu sein.
Ganz ausgestanden ist die Sache also nicht.
(Nachtrag: Wir können hierzu mitteilen, dass die Ensembleerweiterung Loehleplatz München nach Entscheidung des Landesdenkmalrats vom 26. März 2021 inzwischen im Denkmalatlas veröffentlicht und das Benehmen mit der Landeshauptstadt München hergestellt ist. Hinsichtlich des angesprochenen Vorbescheidsantrags hat das BLfD bei der Landeshauptstadt München nachgefragt und die Mitteilung erhalten, dass sich diese gegen den Antrag aussprechen wird und die Gebäude nicht abgerissen werden dürfen.)
Neue Website
Auf unserer neuen Website, auf die ich euch alle nochmals sehr gern hinweise ( https://www.schutzgemeinschaft-ramersdorf.de/) kann man mehr über unsere Aktivitäten erfahren, am Loehleplatz und auch sonst im Viertel. Für einen ansprechenden Auftritt im Netz hat sich Heike Bedrich schon länger eingesetzt, sie ist der Kopf dahinter, aber auch Renate Winkler-Schlang und Peter Wimmer haben hier mitgewirkt. Danke euch allen für das wunderbare Gelingen!
Was ist sonst noch geschehen in diesen beiden pandemischen Jahren?
Zurzeit werden die Bäume in der Haldensee-Siedlung gefällt und wer Heike kennt, weiß, was Trauer um Bäume ist. Ganze Baumgruppen müssen dort der Bebauung weichen, 170 Bäume insgesamt. Mit unserer Trauerbaum-Aktion im Herbst 20 (hallo und SZ berichteten) haben wir darauf aufmerksam gemacht, dass die Stadt Jahr für Jahr zwischen ein- und zweitausend Bäume verliert, ohne für den nötigen Ersatz zu sorgen bzw. sorgen zu können. Verdichtung heißt im Bestand immer weniger Grünstruktur.
„Der Stadtrand hat in Zukunft die Funktion, dicht zu sein und Urbanität herzustellen.“ Dieser Satz, man muss ihn sich auf der Zunge zergehen lassen, stand am 6. Juni in der SZ, geäußert hat ihn ein Stadtplaner vom Planungsreferat im Rahmen des Stadtentwicklungsplans STEP 2040. Die Stadt will weiter wachsen, daran scheinen Klimakrise, Hitzewellen, Unwetter, Krieg und zwei Jahre Pandemie nichts zu ändern. Die Stadt München macht stur das, was sie seit zwanzig (oder dreißig?) Jahren tut: bauen, bauen, bauen, um der Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden.
Wir bitten unsere Mitglieder an dieser Stelle noch einmal darum, uns zu sagen, wenn ein altes Haus verkauft werden soll. Denn JA, es gibt solvente Interessenten, die entweder das Haus erhalten und für sich selbst neu bauen wollen, und zwar keine Gebäude, die jeden Quadratzentimeter Grund ausnutzen, um möglichst viel Wohnraum zu bekommen (und verkaufen zu können), sondern eben Häuser, wie sie für unser Gebiet passen.
Was sind unsere Pläne? Wir wiederholen unsere Forderung nach mehr Bäumen für Ramersdorf, denn auch in unserem Viertel müssen demnächst hunderte Bäume Neubauprojekten weichen. Wir schlagen die Baum-Leier und sind stolz darauf. Zudem überlegen wir eine grüne Plakette für Gärten, die darauf hinweist, wieviel Sauerstoff der jeweilige Garten erzeugt. Urbanität kann man nämlich nur bekommen, wenn man noch frische Luft zum Atmen hat und keinen Hitzetod stirbt.
Wenn uns der (und allerhand sonstige Übel;) erspart bleibt, wollen wir auch wieder ein Herbstfest feiern. Davon dann im Lauf des Sommers mehr.
Danke schön,
Eure
Bettina, Vorstand der Schutzgemeinschaft Ramersdorf e.V.
Ergebnisse aus der Mitgliederversammlung:
Der Vorstand wurde ein weiteres Mal bestätigt im Rahmen unserer Mitgliederversammlung vom 29. Juni. Anja Limburg kümmert sich um die Finanzen, Katja Matterne prüft, Peter Wimmer ist unser Schriftführer, Bettina Rubow und Dr. Daniel Westenberger sind Vorsitzende, Thomas Gerstner wird uns für weitere zwei Jahre mit seiner Expertise im Vorstand zur Verfügung stehen.

Ende Januar wurden die ersten Bäume im Bauabschnitt WA2 gefällt und Anfang Februar erfolgte die Rodung der Fläche im Bauabschnitt WA3. Die Menge der gefällten Bäume macht auch dieses Mal sprachlos, obwohl sie bereits in den Plänen als zu fällend gekennzeichnet waren. Die gefällten Bäume waren überwiegend alt und groß gewachsen. Viele davon wurden als erhaltenswert eingestuft und unterlagen daher der Baumschutzverordnung. Diese Bäume zu ersetzen, wird eine Mammutaufgabe, die nicht allein durch Nachpflanzungen zu kompensieren sein wird. Die München Wohnen muss daher auch für eine Ausgleichsfläche in der Fröttmaninger Heide zahlen. Aber was ist mit dem Ausgleich vor Ort? Am Tag der Baumfällungen flogen zahlreiche Vögel verwirrt durch die Straßen. Durch die Fällungen haben sie ihren Lebensraum verloren. Wir finden, dass es wichtig gewesen wäre, zumindest jetzt schon für die verbliebenen Vögel Ersatzpflanzungen in begrenztem Umfang zur Verfügung zu stellen. Hierzu haben wir bereits einen Antrag gestellt, der leider von der Wohnungsbaugesellschaft abgelehnt wurde. München verliert jährlich über 2.000 Bäume. In der Haldenseesiedlung werden es knapp 180 Bäume sein, von denen über 110 unter die Münchner Baumschutzverordnung fallen und dadurch zum Teil im Gebiet nachgepflanzt werden müssen. Was jedoch mit der nun sichtbaren Bebauung schwierig sein wird. Die neue Bebauung mit ihren engen und hohen Schluchten wird nicht dazu beitragen, dass dort überhaupt noch Grün gedeihen kann. Die schönen visualisierten Architektenbilder mit Bäumen und Grün in den Gassen, die im Rahmen der Planung veröffentlicht wurden, werden kaum zu realisieren sein. Ob die Vögel irgendwann dorthin zurückkehren werden, ist ebenfalls fraglich. Aufgrund der Art der Bebauung werden die Gassen Vögeln keinen Lebensraum mehr bieten können. Umso wichtiger wird es daher sein, dass die verbliebenen Grünflächen mit noch mehr Bäumen, Nistkästen und dicht bewachsenen Gebüschen ausgestattet werden. Zudem wird es wichtig sein, dass die Münchner Wohnen in den verbliebenen Grünbereichen dafür sorgt, Lichtverschmutzung einzudämmen. Dies ist umso wichtiger, da die Gebäude allesamt über bodentiefe Fenster verfügen. Ein gemeinsamer Appell an die zukünftigen Bewohner sowie umfassende Aufklärungsarbeit werden nötig sein, damit die Siedlung irgendwann wieder ein lebenswerter Ort mit Vogelgezwitscher wird. Denn das war die Haldenseesiedlung: ein Gebiet mit über 200 Großbäumen, vielen Hecken, dichtem Gebüsch und wunderbarer Vogelvielfalt.

Mit einem warmen Lächeln und einem Herzen voller schöner Erinnerungen verabschiedet sich der Lebendige Adventskalender von allen Gastgebern und Gästen – und wünscht ein glückliches und gesundes neues Jahr! Momente, die bleiben Die Abende, die wir gemeinsam in unserer Siedlung erleben durften, waren weit mehr als nur vorweihnachtliche Zusammenkünfte. Sie waren kleine Wunder im Alltag, Oasen der Besinnlichkeit in der oft hektischen Adventszeit. Jeder einzelne Abend trug seinen ganz eigenen Zauber in sich und hat den Zusammenhalt unter uns Bewohnern auf wunderbare Weise gestärkt. Es waren Abende voller Leben und Herzenswärme: Mal erklangen gemeinsame Lieder, mal verzauberte uns ein Chor mit festlichen Melodien. Kinder bestaunten das liebevoll inszenierte Puppenspiel, während der Nikolaus höchstpersönlich vorbeischaute und für strahlende Gesichter sorgte. Gedichte wurden vorgetragen, Geschichten erzählt – manche nachdenklich, manche heiter, alle berührend. Genuss für alle Sinne Und dann diese herrlichen Düfte, die durch die Gärten zogen! Die wunderbare Dekoration – von funkelnden Lichterketten über handgefertigten Adventsschmuck bis hin zu liebevoll arrangierten Feuerstellen – verwandelte jeden Ort in eine kleine Weihnachtswelt. Die Gastgeber hatten sich wahrlich ins Zeug gelegt: Dampfender Glühwein wärmte kalte Hände, der Duft frisch gebackener Plätzchen lag in der Luft, Kinderpunsch für die Kleinen, die feurige Feuerzangenbowle für die Mutigen. Dazu gab es Maronen, Käse oder würzige Lebkuchen und internationale Köstlichkeiten, die von der Vielfalt unserer Gemeinschaft erzählten. Dankbarkeit und Vorfreude Von Herzen danken möchten wir allen, die ihre Türen und Gärten geöffnet, ihre Zeit investiert und ihre Kreativität mit allen Gästen geteilt haben. Ihr habt aus einfachen Dezemberabenden etwas Besonderes gemacht – Momente, die noch lange nachklingen werden. Ein ganz besonderer Dank gebührt Karla Büchl, der Seele dieser wunderbaren Tradition. Mit ihrer Initiative und ihrem unermüdlichen Engagement hat sie etwas geschaffen, das weit über einen Adventskalender hinausgeht: ein Band, das uns als Nachbarschaft verbindet, und Erinnerungen, die wir alle in unseren Herzen tragen werden. Auf ein Wiedersehen im nächsten Advent – und bis dahin: Bleibt einander verbunden!

Wir haben in diesem Sommer ein zauberhaftes Nachbarschaftsfest anlässlich des 100jährigen Bestehens der Heimstättensiedlung gefeiert, das super besucht war und auch sehr gut ankam. Vielleicht ist nicht allen dort klar gewesen, dass man so etwas nur mit einem Verein im Rücken auf die Beine stellen kann. Daher nochmals tausend Dank an die Orga-Gruppe um Karl-Heinz Ziegler. Wir waren bei Markus Blume im Landtag eingeladen und konnten dort auch etwas netzwerken; im Advent gingen viele Anwohner von Tür zu Tür (ebenfalls Heimstättensiedlung). Einige Dinge in Ramersdorf haben sich beruhigt, etwa bei den denkmalgeschützten Wohnanlagen am Loehleplatz. Auch die Zukunft der Supraporten scheint gesichert zu sein – und dass nun beim Klimaquartier so gut wie gar nicht abgerissen wird (aber tüchtig aufgestockt, ohne Verdichtung läuft es nicht in München), ist vielleicht auch unserer „Penetranz“ in dieser Sache zu verdanken. Aber natürlich vor allem den Architekten und dort insbesondere Ina Laux. Unser Dank gilt auch Christoph Randl, der uns und den Anwohnern die Pläne fürs Klimaquartier in der Blumenstraße erklärt hat. – Dann möchte ich euch darauf hinweisen, dass mein Mann Armin Sinnwell am 20. Juni über die MVHS eine Führung durchs historische Ramersdorf inkl. Maria Ramersdorf anbieten wird. – Aber wir stehen auch etwas fassungslos vor den festungsähnlichen Gebäuden, die in der Haldensee-Siedlung entstehen. UND wir werden im neuen Jahr wieder einen SG-Neujahrsempfang veranstalten, diesmal aber in bescheidenerem Rahmen im Hofangerstüberl, das ja inzwischen von Francesco, dem Wirt der Tenniswirtschaft an der Staudingerstraße übernommen wurde. Die Einladung zum Neujahrsempfang habt ihr über unsere E-Mail erhalten. Weihnachtliche Grüße im Namen des gesamten Vorstands Eure Bettina Rubow

Im November waren wir gemeinsam mit den Kulturvereinen des Münchner Ostens in den Landtag eingeladen. Gastgeber war Markus Blume, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst. Es waren bestimmt fünfzig Personen mit von der Partie, vor allem aus Perlach, wo es ja recht aktive Brauchtumsvereine gibt. Dass Häuserschutz und unser Engagement für die Strukturen im Viertel (sprich Kleinteiligkeit, viel Grün) zur Kultur gehören, wir wussten es eh. War aber dennoch nett, so genannt zu werden. Wir haben die Gelegenheit genützt, uns nach der Stammstrecke zu erkundigen (eindeutig nicht Kultur), bekamen aber keine hinreichende Antwort. Kein Wunder, Markus Blume ist schließlich nicht Verkehrsminister. Aber er bemüht sich, die kulturellen Standards zu halten – und sein Ministerium investiert nach eigener Aussage vor allem in Bildung und in den Schulbereich. Zu unserem Selbstverständnis zählt auch, Menschen im Viertel zusammenzubringen und vor allem in den Häuserfragen zu vernetzen. Dieses Anliegen teilen alle geladenen Vereine, vor allem auch das kreativ83 , das sich für Nachbarschaft und Kultur in Neuperlach einsetzt. In Sachen Häuser- und Denkmalschutz waren wir allerdings die Einzigen in der großen Runde, die sich dieser ja nicht immer einfachen Problematik annehmen.

Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr kehrt im Dezember 2025 eine besondere Tradition zurück: Der Lebendige Adventskalender in der Heimstättensiedlung Ramersdorf lädt Sie ein, Teil einer einzigartigen vorweihnachtlichen Gemeinschaftsaktion zu werden. Was ist der Lebendige Adventskalender? Beim Lebendigen Adventskalender öffnen in den 24 Tagen bis Weihnachten Menschen ihre Fenster, Türen, Garagentore oder auch mal Carports für die Nachbarschaft. An jedem Abend wird an einem anderen Ort eine Geschichte gelesen, gesungen oder etwas präsentiert. Die Gestaltung bleibt dabei ganz den Bewohnern überlassen – wichtig ist, dass alles adventlich ausgerichtet ist und noch nicht zum Weihnachtsfest überleitet. Wichtig: Das Format ist bewusst kurz und knackig gehalten. Die Darbietungen sollten nicht länger als 30 Minuten dauern, da die Besucher draußen stehen müssen. Es geht um das besinnliche Miteinander von Alt und Jung und darum, uns im Viertel wieder näher zusammenzubringen! Gastgeber gesucht – Machen Sie mit! Für Dezember 2025 werden noch Gastgeber für ein "Fenster" jeweils um 18:00 Uhr gesucht. Eine Bewirtung mit Glühwein, Tee, heißer Schokolade oder Gebäck ist natürlich willkommen, aber keine Pflicht – das Miteinander steht im Vordergrund. So können Sie teilnehmen: Interessierte können sich bis zum 15.11.2025 für einen Wunschtermin anmelden: Informationen hierzu wurden in den Briefkästen in der Heimstättensiedlung verteilt. Für Anmeldungen, weitere Fragen oder Informationen können Sie auch eine E-Mail an Adventskalender_Ramersdorf @ gmx.de senden. Bitte nennen Sie hierbei Name, Adresse und Email für die Zusendung des Anmeldelinks. Im Anschluss erhalten alle Gastgeber ein Plakat mit Name und Adresse, das in der Nachbarschaft verteilt wird. So entstehen im gesamten Viertel viele kleine "Türchen" des lebendigen Adventskalenders. Eine Tradition, die verbindet Der Lebendige Adventskalender ist mehr als nur eine vorweihnachtliche Veranstaltung – er ist eine Gelegenheit, die Gemeinschaft im Viertel zu stärken, neue Nachbarn kennenzulernen und gemeinsam die besinnliche Zeit zu genießen. Wir freuen uns auf einen gemeinsamen Advent voller Lichterglanz, Geschichten und nachbarschaftlicher Wärme! Herzliche Grüße Das Organisatorenteam

Am 29. Juli 2025 besuchte die Schutzgemeinschaft Ramersdorf mit Bewohnern der heutigen Siedlung die Ausstellung des Wettbewerbsergebnisses zum Klimaquartier Ramersdorf. Die Ausstellung zeigte die vier prämierten Arbeiten, Preise 1 bis 3 sowie eine Anerkennung vollständig. Die weiteren Arbeiten, insgesamt waren es 12 Teilnehmer, sind in einer Broschüre einzusehen. Beim Stadtspaziergang am 27. August mit Christian Smolka und Dominik Krause konnten wir uns über die Entwicklung des neuen Klimaquartiers vor Ort informieren. Während des Stadtspaziergangs konnte der wunderbare Baumbestand besichtigt werden, die Supraporten sowie die Fahrradstraße und die ersten Modernisierungsmaßnahmen an den Hochpunkten. Eine ausführliche Stellungnahme zum Architektenwettbewerb wurde von Christoph Randl, Mitglied der Schutzgemeinschaft Ramersdorf, erstellt. Zum Erhalt der Supraporten und unserem Engagements berichtete der Münchner Wochenanzeiger ausführlich. Über folgende Links erfahren Sie mehr: Stellungnahme von Christoph Randl zum Klimaquartier Ramersdorf Süd: Zum Download Stadtspaziergang mit Christian Smolka und Dominik Krause: Link Münchner Wochenanzeiger: Supraporten in Siedlung Ramersdorf- Süd bleiben erhalten
Liebe Mitglieder und Freunde der SG-Ramersdorf, wir sind noch ganz erfüllt von diesem wunderbaren Fest – und wenn ihr dabei wart, seid ihr es sicherlich auch noch. Da kamen wirklich Jung und Alt aus der Nachbarschaft zusammen, wir hatten über 90jährige, die so gut wie jeden auf den historischen Fotos der Diashow, erkannt und gekannt haben, es kamen aber auch viele junge Paare und Familien dazu, fast alle interessierten sich ausdrücklich für die Geschichte dieses besonderen Quartiers. Es gab also Austausch und Gespräche vom Feinsten – und am Ende waren alle auf der Tanzfläche, zumindest alle Oldies bei den Oldies. Unser neuer Pavillon kam auch gut zur Geltung als Schutz für die Musiker inkl. JetBand, Raduga und Anabel. Das Klavierkonzert war zauberhaft – wie der Zauberer mit seinem Auftritt für die Kids. Mit Witz und Temperament erzählte zwischendrin Jörg Haslinger seine Ramersdorfer Geschichten, da blitzte eine Welt auf, die verloren ist – aber dann doch nicht so ganz, denn die Nachbarschaft hält ja nach wie vor zusammen in diesem sehr besonderen Viertel. Dass wir dazu ein Stück beitragen konnten als Verein, das freut uns ungemein – und zugleich wissen wir, dass ohne die Nachbarn und auch ohne euch alle von der SGR alles nix gewesen wäre. Denn natürlich braucht man Geld, um so ein Fest überhaupt ausrichten zu können. Daher gilt unser besonderer Dank allen Mitgliedern und ganz besonders dem Bezirksausschuss BA16, der dieses Fest großzügig unterstützt hat. In diesem Sinn mit schönen Grüßen im Namen aller Aktiven, Bettina Rubow Die Eröffnungsrede zum Download

Die erste Auflage war schnell vergriffen, die zweite Auflage erscheint zum Fest "100 Jahre Heimstättensiedlung" in einer frisch überarbeiteten Version für sieben Euro. Selbstverständlich kann das Büchlein auch noch im Nachgang bei uns erworben werden, hierfür bitten wir um eine Nachricht über unser Kontaktformular . Für alle, die die Siedlung noch nicht kennen: Die Heimstättensiedlung liegt im 16. Stadtbezirk Ramersdorf-Perlach südlich der Bad- Schachener-Straße zwischen Echardinger Straße und Krumbadstraße. Die Originalbebauung aus den 20er Jahren war geprägt von Einfamilien- und Doppelhäusern mit holländischem Doppelwalmdach. Diese wurden im Laufe der Jahre durch ein- und zweigeschossige Doppel- und Reihenhäuser sowie untergeordnet Geschosswohnungsbauten mit verschiedenen Dachformen ergänzt. Seit unserer Vereinsgründung setzen wir uns für den Erhalt der Siedlung ein.

Zum Jubiläum gibt es ein wirklich phantastisches Musikprogramm aus Folk (aus Südosteuropa), Gesang, klassischem Klavier (alle drei Programmpunkte aus dem Viertel) und last but not least fetzigem Rock der Jetband. Es darf getanzt werden. Wir freuen uns auf euch! Bitte beachten: Kuchen- und Salatspenden für das Buffet sind herzlich willkommen, Fleisch zum Grillen bitte selbst mitbringen. Grillmöglichkeiten stehen zur Verfügung. Bitte beachtet zudem die Flyer, die wir in der Heimstättensiedlung verteilt haben. Unterstützt wird das Programm vom BA16 Ramersdorf-Perlach, für dessen großzügige Förderung wir uns herzlich bedanken!

Liebe Mitglieder und Freunde der SG-Ramersdorf, unsere Bürgerversammlung diese Woche Montag war gut besucht (ich hab die Zahl 240 gehört) und verlief dieses Mal besonders aufschlussreich und lebhaft. Letztlich ist es doch gut, wenn man sich dorthin bewegt, man erfährt viel übers Viertel, in dem man lebt. So über eine nagelneue, aber falsch platzierte Toilettenanlage im Kustermann Park, die den Versammlungsbetrieb ziemlich aufhielt, denn die Diskussion hierzu verlief lebhaft. Dann über das wichtige Engagement für den Erhalt der Frischluftschneise Hachinger Tal, das betrifft uns Ramersdorfer auch. Wenn hier, wie von der Gemeinde Neubiberg geplant, ein 500 Meter breiter Riegel mit einer Höhe von neun Stockwerken gebaut wird, ist ein zentraler Zustrom von Gebirgsluft verschlossen (ich nehme an, dann bleibt nur noch die A 8 für den frischen Wind aus den Alpen). Unser benachbarter Bezirksausschuss 17 wehrt sich dagegen – und die Leute von der Bürgerinitiative, von denen ein Vertreter auf der BV gesprochen hat. SEHR erfreulich ist die spontane Antwort von Thomas Kauer auf die Nachfrage unseres Vorstandsmitglieds Gabi Hager gewesen, die sich nach dem Verbleib der einst versprochenen Entsiegelung und Begrünung der Kreuzung Jäcklin-, Anzlgutstraße erkundigt hat. DAS KOMMT, wir bekommen dort einen Platz statt viel sinnlosem Asphalt, sogar von Bänken etc. war die Rede. Jetzt will unser BA16 aber erst einmal die Anwohner informieren, daher unsere dringende Bitte: falls ihr jemanden kennt, der am Platz wohnt, bitte für das schöne Projekt, das die Stadt uns gönnt, gewinnen. Es hat mich auch sehr gefreut, dass Herr Kauer und der gesamte BA16 den Lidl-Neubau im Ramersdorfer Ortskern abgelehnt haben (leider aber hat der BA nur beratende Funktion und kann nicht entscheiden). Der neue Lidl soll zwar direkt am Mittleren Ring liegen, die Zufahrt der LKWs wird aber wohl durch den Ortskern passieren müssen und der ist bekanntlich denkmalgeschützt und überhaupt schützenswert. Ich habe mich auch dazu kurz geäußert auf der BV. Selbstverständlich widersprechen die aktuellen Bauplanungen sämtlichen bisherigen Vorstellungen einer positiven Entwicklung des Ramersdorfer Ortskerns. Mein bzw. unsere Anfrage zum Klimaquartier wurde bereits beantwortet, ich habe den Anfrage vorgestellt und auch einige Supraporten zeigen können. Das Anschreiben aus dem Planungsreferat erscheint mir auf den ersten Blick recht vernünftig, nur dass sie in Phase 3 wahrscheinlich den Bestand opfern werden (also abreißen), um in dieser Phase dann eben doch den Bestand zu verdoppeln bis zu verdreifachen, das geht auch aus diesem Anschreiben hervor. Dann gab es noch erfreuliche Anträge von unseren Mitgliedern Ingrid Schmoeckel (bitte besucht unseren Beitrag zu den Bürgerversammlungen , dort findet ihr alle Anträge und Anfragen) und Wolfgang Scheuring zur Verkehrsplanung im Zusammenhang mit der Bebauung des Erdbeerfeldes sowie von Gabriel Reichl zu den fehlenden Straßenbäumen an der Ottobrunner Straße. An diejenigen im Umfeld des Erdbeerfeldes würde ich die Bitte richten, sich zu vernetzen, ich unterstütze gern mit Kontakten. Es kam auch ein Antrag auf der Nachbarschaft nach Öffnung der Frauendreißiger-Straße, um den Verkehr durch unser Viertel zu entlasten.